Valencia
- Ellen

- vor 4 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Wir reisen nach unserem Besuch im Landesinneren wieder zurück an die Mittelmeerküste. Der Campingplatz "Coll Vert" bei El Saler, ist nur 6 km von Valencia entfernt und somit ideal für unseren nächsten Halt um die Stadt zu besuchen. Von hier führt uns der Europaradweg 8, an der Küste entlang, direkt nach Valencia.
Die "Ciudad de las Artes y las Ciencias", oder die "Stadt der Künste und Wissenschaften", empfängt uns gleich zu Beginn unserer Ankunft in Valencia und ist für uns ein absolutes Highlight.
Dieses Areal entstand durch die Trockenlegung des Flusslaufes. Der Fluss Turia wurde, nach etlichen Überschwemmungen, sowie der großen Flut 1957, um die Stadt herum geleitet. In den 80er Jahren entstand, im nun trocken gelegten Flussbett, einer der größten Stadtparks in Spanien, die Parkanlage "Jardin del Turia". Die Grünflächen bieten etliche Sportanlagen und laden ein zum Flanieren, Joggen und Rad fahren.
Der Park erstreckt sich vom Zoo über 9 km bis zur berühmten Stadt der Künste und Wissenschaften. Die futuristischen Bauwerke sind ein architektonisches Meisterwerk des valencianischen Architekten Santiago Calatrava. Sie entstanden nach und nach im Laufe von 18 Jahren Bauzeit, beginnend 1996.
Wir stellen unsere Räder ab, bummeln durch diese faszinierende Anlage und sind von der Kreativität der modernen Architektur total überwältigt.
Der Palau de les Arts Reina Sofía, ist das Opern- und Theaterhaus.
"Caixaforum" im Agora-Gebäude, hier finden Veranstaltungen von Messen bis Tennis statt.
Das Museum de Ciencias ist ein Wissenschaftsmuseum.
"L' Umbracle" ist eine spektakuläre Grünanlage mit vielen Papageien
"L' Hemisfèric" ein 3D-Kinosaal und Planetarium.
Weiter geht es mit den Rädern durch die Grünanlage "Turia" zur historischen Altstadt.
Wir kommen an der Stierkampfarena und am Bahnhof vorbei.
Unser nächster Anlaufpunkt ist der Plaça de l’Ajuntament. Der zentrale Platz mit einem Springbrunnen ist von etlichen Jugendstilgebäuden aus der Gründerzeit umgeben. Hier befindet sich auch das alte Rathaus.
Auf unserem Stadtspaziergang kommen wir zur Kathedrale von Valencia. Mit ihrem Mix aus unterschiedlichen Baustilen ist sie keine gewöhnliche Kathedrale. Wir finden es echt faszinierend, wie die Kathedrale von verschiedenen Seiten immer etwas anders aussieht. Vom Placa de la Reina kommt man zum Hauptportal mit dem Glockenturm El Miguelete.
Einmal rundherum um die Kathedrale kommen wir zum Plaza de la Virgen, mit der Basilika Virgen de los Desamparados, eine Barockkirche aus dem 17. Jahrhundert.
Nicht weit von der Kathedrale entfernt befindet sich der Mercado Central. Die Markthalle ist im katalanischen Jugendstil errichtet und ein echter Blickfang.
Sie zählt zu den größten in Europa. Immer wieder geht unser Blick hinauf zur Kuppeldecke, ein Augenschmaus des valencianischen Jugendstils.
Direkt neben der Markthalle befindet sich die Kirche Los Santos Juanes. Sie wird auch als königliche Pfarrei des heiligen Johannes bezeichnet. Auf dem Dach und neben dem Uhrturm sind einige Statuen.
Weiter bummeln wir durch die schmalen Gassen.
Wir kommen zur Kirche Santa Catalina, sie ist eines der ältesten Gotteshäuser Valencias.
Die Kirche stammt aus dem Mittelalter und wurde auf den Resten einer Moschee errichtet.
Der sechseckige Glockenturm "Torre Santa Catalina" besteht aus fünf Stockwerken und wird von einem Pavillon mit Kuppel gekrönt.
Nun machen wir uns auf den Weg zurück zu unseren Rädern. Viel zu kurz war die Zeit um diese wunderbare Stadt zu bestaunen.
Auf dem Rückweg haben wir noch Ausblick zum Containerhafen, dies ist der drittgrößte in Spanien. Wir erreichen unseren Van und sind nach 7 Stunden Sightseeing doch ziemlich platt. Leider ist der Campingplatz dicht an einer Straße und die Nacht nicht ganz erholsam.
Aber dafür scheint die Sonne wieder und die Reise geht weiter Richtung Süden.























































































































































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