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Benicarló

  • Autorenbild: Ellen
    Ellen
  • 21. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Die Küste der Orangenblüte, Costa del Azahar, ist unser nächster Halt an der spanischen Mittelmeerküste. Unser Campingplatz liegt am Ortsrand von Benicarló am Naturstrand und nur 10 km von Peñiscola.


Bei Ankunft am Campingplatz "Alegria del Mar" hat der Regen aufgehört. Der Platz ist gut besucht und wir haben gerade noch die letzte freie Parzelle ergattert. Dann kam jedoch erst mal eine Sturmwarnung vom spanischen Bevölkerungsschutz, auch auf die Handys von uns Touristen. Wir haben Glück und bekommen "nur" die Ausläufer zu spüren, aber doch noch Böen mit satten 100 km/ h. Nach 2 windigen, teils stürmischen Tagen meint es das Wetter wieder gut mit uns und so bleiben wir 10 Tage hier.



Der Ort Benicarló entstand im Mittelalter, als kleines, maurisches Städtchen. Heute, mit seiner schönen Strandpromenade, lebt die Stadt auch vom Tourismus, in der Wintersaison ist es jedoch noch ziemlich ruhig.

Im mittelalterlichen Stadtkern befindet sich das Rathaus und etliche alte Herrenhäuser.



Mitten im Zentrum der Stadt erhebt sich die Kirche San Bartholome, ein Barockbau mit einer wunderschönen Steinfassade und gewundenen Säulen.



Neben dem Tourismus spielt auch die Landwirtschaft eine große wirtschaftliche Rolle, insbesondere der Anbau von Orangen und Artischocken. Eine besondere Sorte gedeiht nur hier in Benicarló.



Bei einem Bummel durch die Stadt entdecken wir etliche Wandgemälde. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Stadtfestes im August gibt es seit 2018 zudem auch ein Kulturfestival. Das "Camden Blo" ist ein Markt für Kunsthandwerk, Musik und Malerei. Hier kommen nationale und internationale Künstler zusammen. Bei diesem Event wurden auch ganze Häuserwände bemalt. Diese Wandbilder werden als "Murals" bezeichnet. Es ist eine besondere Form der Malkunst, da sie fest mit dem Untergrund verbunden und nicht zum mobilen Einsatz bestimmt sind.


Wir hatten richtig Spaß auf unserer Entdeckungstour und gar nicht bemerkt, dass wir beinahe 9 km gelaufen sind.




Wir radeln, laufen, faulenzen und genießen hier bereits den Frühling und die angenehmen Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad. Auch wenn uns ab und zu ein frischer Wind um die Nase weht, verbringen wir die meiste Zeit draußen.







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