Guadalest
- Ellen

- 7. März
- 2 Min. Lesezeit
Wir machen uns bei Regen auf den Weg ins Landesinnere. Nach ca. 21 km erreichen wir
Guadalest. Das Bergdorf liegt zwischen zwei Gebirgsketten. Schon die Anfahrt auf kurvenreicher Strecke ist abenteuerlich. Wir haben Glück und am Nachmittag hört es auf zu regnen und wir gehen los den Ort und die Festung zu erkunden.
Die ursprünglich maurische Stadt wurde im 11. Jahrhundert auf einem fast senkrechten Felsen 600 m über dem Meeresspiegel erbaut. Hoch oben thront die Burganlage San José, bzw. die Reste davon.
Der Weg führt uns vom Wohnmobilstellplatz durch das untere Dorf mit zahlreichen Lokalen, Andenkenläden und Bars. Es geht stetig bergauf, mit etlichen Treppen, in Richtung des historischen und denkmalgeschützten Altstadtkerns.
Der einzige Zugang zur Altstadt führt durch einen natürlichen Tunnel im Fels.
Durch die kleinen Gassen kommen wir zum Hauptplatz (Plaza de San Gregorio) mit dem Rathaus.
Von hier bietet sich uns ein spektakulärer Blick zum Stausee, über das ganze Tal, bis zum Meer und in die Bergwelt der Sierra de Aitana.
Der Eingang zur Burgruine führt uns durch das Museum "Casa Orduña". Dies ist ein ehemaliges Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Hier kann man noch alte Möbel und Relikte aus jener Zeit betrachten.
Durch das Museum gelangt man nach draußen und über eine Stahltreppe geht der Weg hinauf zum Castillo de Guadalest. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die einstige Festung jedoch durch Kriege und Erdbeben weitgehend zerstört. Nur der Glockenturm La Alcozaina ist noch gut erhalten und ragt auf dem Fels empor.
Von dort oben genießt man wieder einen herrlichen Blick über die Umgebung und die Ruinen der Festung, sowie zum Bergdorf Guadalest.
Wir bummeln zurück in Richtung Stellplatz. Das Wetter verändert sich schnell, dicke Wolken ziehen auf und wir kommen vor dem Regen rechtzeitig bei unserem Van an.





















































































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