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Gouda

Autorenbild: Ellen
Ellen
24. Juni
2 Min. Lesezeit

Wir sind in Haastrecht auf dem privaten Wohnmobilstellplatz "Hofstede Kloosterstein", bei einem Bauernhof. Es ist einfach herrlich mitten in der Natur auf der Wiese zwischen Hühnern und Ziegen, Schwäne und Pferde.




Dieser ruhige und wunderschöne Stellplatz liegt am Rande von Gouda mitten im Polder. Ein Polder ist ein eingedeichtes, künstlich entwässertes Stück Land, das oft unter dem Meeresspiegel liegt.

Das Stadtzentrum erreichen wir mit dem Fahrrad in nur 15 Minuten über den Deich.




Gouda hat bereits im Jahr 1272 seine offiziellen Stadtrechte erhalten. Damit ist die südholländische Stadt älter als beispielsweise Amsterdam oder Rotterdam.

Das Stadtbild ist geprägt vom Marktplatz. In der Mitte steht das Wahrzeichen der Stadt, das Rathaus (bei unserem Besuch leider verpackt wegen Restaurierung).




Viele historische Gebäude reihen sich um den Platz. Neben etlichen Cafés, Restaurants und Souvenirläden, gibt es natürlich jede Menge Käsegeschäfte. Neben dem köstlichen Käse ist Gouda auch für die süßen Sirupwaffeln (Stroopwafels) bekannt, diese gehören ebenfalls zu den kulinarischen Spezialitäten der Stadt.



Wir genießen einen kleinen Spaziergang entlang am Wasser, mit Hausbooten und Urlaubern auf Mietbooten, es ist ordentlich was los.



Im Anschluss darf ein Abstecher zur mittelalterlichen Kirche Sint-Janskerk nicht fehlen. Das eindrucksvolle Kirchengebäude mit 72 wunderschönen Buntglasfenstern und einer stattlichen Höhe von 123 Metern, ist die höchste Kirche der Niederlande. Bei 11 Euro Eintritt haben wir aber auf einen Besuch verzichtet.



Wir schlendern gemütlich weiter an den Kanälen und entdecken die erste Mühle.

Die Mühle "De Roode Leeuw" ist eine der ältesten Getreidemühlen der Niederlande.



Nur wenige Schritte weiter am Kanal kommen wir zum Museumshafen, ein malerisches Freilichtmuseum mit historischen Binnenschiffen. Die Anlage ist frei zugänglich und man bekommt einen kleinen Einblick in das niederländische maritime Erbe.




Bei unserem Rückweg in die Innenstadt kommen wir noch bei der Mühle, "Molen t' Slot" vorbei, sie stammt aus dem Jahr 1832.



Die Hitze macht mir langsam zu schaffen und es wird Zeit die Räder zu schnappen und uns auf den Rückweg zu machen. Wir radeln wieder am Deich entlang und kommen an der Poldermühle von Haastrecht vorbei. Sie stammt aus dem Jahr 1862 und wurde verwendet, um überschüssiges Wasser aus dem Polder abzuleiten.




Heute sind wir ziemlich geschafft. Nun freuen wir uns auf ein schattiges Plätzchen beim Camper und werden erst einmal unsere Füße baden 😂 und uns ein leckeres Eis von unserem Biobauern gönnen.






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