Lecce
- Ellen

- 28. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Nach einer verregneten Nacht am Strand von Chianca, machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg in die größte Stadt der Salento Halbinsel, nach Lecce.
Lecce ist bekannt für ihre wunderschönen Barockgebäude aus dem 17. Jahrhundert aus hell beigem Tuffstein. Die Stadt wird auch als Florenz des Südens bezeichnet. Die Geschichte der Stadt geht weit zurück, bis in die Zeit des Römischen Reichs.
Mit Regenschirm steuern wir Richtung Stadtmitte, hier in Lecce herrscht reges Treiben und jede Menge Verkehr. Das historische Zentrum ist ein Labyrinth aus Gassen und Plätzen, an denen man bald in jeder Ecke eine barocke Kirchen oder einen ehemaligen Adelspalast entdeckt.
Zuerst erreichen wir die Basilika Santa Croce, ein imposantes Bauwerk. Der Bau der Basilika begann 1549 und zog sich fast 100 Jahre hin. Die Fassade ist reichlich verziert, mit Säulen, Balustraden, Reliefs und Skulpturen. Eine große Fensterrosette ist mit Putten dekoriert. Es ist gar nicht so einfach, unter dem Regenschirm zu fotografieren.
Der Palazzo dei Celestini ist direkt an die Basilika angebaut, er war früher ein Kloster, heute findet man hier den Regierungssitz der Provinz von Lecce. Im rechteckigen Innenhof führt ein Säulengang herum, wieder ist hier alles reichlich verziert.
Lecce besitzt 3 Stadttore, wir kommen zur Porta Napoli, dem ältesten Tor. Es wird auch als Triumphbogen bezeichnet. Das Tor entstand 1548 zu Ehren von Kaiser Karl V.
Direkt neben dem Torbogen befindet sich die Kirche Santa Maria della Porta. Die Bauart ist schlicht, aber das halbrunde Kuppeldach wiederum ist besonders.
Weiter durch die Gassen kommen wir an vielen Shops und Geschäften vorbei. Die Tuffsteingebäude mit ihren verzierten Balkonen sind allgegenwärtig. Ob Cafe, Restaurant, Laden oder Wohnhäuser. Manche Verkaufsräume liegen im Keller und der Eingang führt über steile, schmale Treppen nach unten.
Wir kommen zum großen Piazza del Duomo. Der Regen wird stärker und die Menschen weniger, so haben wir Platz vor dem Dom Santa Maria dell'Assunta und der Campanile.
Nur ein paar Meter weiter und wir sind auf der Piazza Sant'Oronzo, wo das römische Amphitheater "Anfiteatro Romano" aus dem zweiten Jahrhundert v. Chr. steht.
Zum Abschluss unserer Runde durch die Stadt gibt es noch einen kurzen Abstecher zum Schloss, dem Castello Carlo, hier fehlt jeder Prunk und wir empfinden es eher als nüchtern.
Nachdem die Füße nach 8 km schwer und vom Regen die Schuhe nass sind, brechen wir die Tour ab. Es hätte noch einiges mehr zu sehen gegeben, aber Petrus hat heute keinen guten Tag. Wir gönnen uns noch einen Cappuccino mit leckerem Hörnchen und dann ab in den Van. Erst mal trockene Klamotten an und weiter gehts. Wir fahren, teilweise mit Platzregen, nach Matera.























































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