San Marino
- Ellen

- 3. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wir haben uns noch bei einem sonnigen Tag in Matera erholt und sind dann an die Costa dei Trabucco an die Adria gefahren. Geplant war nochmal ein wenig zu radeln, aber das Wetter war uns zu ungewiss. In San Vito Chieto sind wir bei einer bunten Wettermischung noch wunderschön an der Adria gelaufen, direkt auf dem Rad- und Wanderweg Via Verde.
Danach geht es weiter nach San Marino. Dieser sogenannte Zwergstaat ist eines der kleinsten Länder in Europa und gilt als die älteste Republik der Welt. Es ist vollständig von Italien umgeben und hat nur eine Fläche von ca. 61 km².
Die Hauptstadt heißt auch San Marino und die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Sie thront auf einem Felskamm des Monte Titano. Die Lage ist wirklich außerordentlich spektakulär, nur durch den dichten Nebel war der Blick bei unserem Besuch getrübt. Die Stadt bietet den Campern einen kostenlosen Stellplatz, dieser befindet sich in Borgo Maggiore, idealerweise nur 300 Meter von der Seilbahn. Diese führt uns in nur 2 Minuten direkt in das historische Zentrum.
Das Wahrzeichen von San Marino sind die drei Wehrtürme und die dazugehörige Burganlage. Alle Türme sind über Wege und Treppen miteinander verbunden.
Oben angekommen sind es nur einige Schritte und wir kommen auf die Piazza della Libertà, zum Palazzo Pubblico, dem Regierungspalast.
Wir machen uns entlang der Wehrmauer der Burganlage auf den Weg zum Turm Guaita, dies ist der älteste Turm.
Weiter geht es durch den Nebel auf dem "Hexenpfad"zum 2. Turm Cesta, der Turm wird auch „Fratta“ genannt.
Montale heißt der dritte und kleinste Turm. Wir haben ihn nicht mehr gesehen.
Wir besuchen die Basilika San Marino aus dem 19. Jahrhundert.
Anschließend bummeln wir durch die weihnachtlich geschmückten Straßen. Die Altstadt ist bei zunehmender Dämmerung mit den vielen Lichter sehr hübsch und versetzt uns direkt in Adventsstimmung.
Auf der Piazza ist ein großer Stern mit funkelnden Lichtern aufgestellt und ebenso gibt es Lichtprojektionen am Regierungspalast. An der Wehrmauer ist eine Eislaufanlage aufgebaut.
Nur leider sind die "Weihnachtsbuden" zu, diese haben lediglich am Wochenende geöffnet.
Langsam wird es kalt, solche Temperaturen hatten wir die letzten Wochen nicht. Wir machen uns auf den Weg zur Seilbahn. Die letzte Fahrt ist um 19 Uhr. Zurück bei unserem Van gibt es erst mal eine heiße Tasse Tee.



























































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