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Otranto

  • Autorenbild: Ellen
    Ellen
  • 27. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Unser nächstes Ziel ist die historische Hafenstadt Otranto.

Wir fahren erneut direkt an der Küste entlang. Hier ist die Landschaft wieder eine andere, geprägt von steilen, zerklüfteten Felsen und vielen Grotten. Das Wetter ist durchwachsen und wechselhaft, aber milde 17 Grad.




Es gibt hier wenig Sandstrände, dafür immer wieder Naturschwimmbecken, sogenannte "pisina naturale". Wir besichtigen eines in Marina Serra, ein natürlich entstandenes Becken und im Sommer ein beliebter Badeort, heute waren wir die einzigen Besucher 😀.



Wir laufen die Straße weiter und kommen zum Torre Palane.

Der ehemalige Wachturm ist einer von etlichen, dieser Steintürme. Man findet sie um die ganze Halbinsel des Salento. Sie dienten dem Schutz vor Angriffen vom Meer. Viele sind heute noch erhalten bzw. wurden restauriert. Der Torre Nasparo von 1565 ist eher eine Ruine.



Die Fahrt geht weiter und wir kommen im Hafen von Otranto an. Es gibt nur einen kurzen Fotohalt, es zieht Regen auf und so machen wir uns auf den Weg zum Stellplatz Renis direkt im Ort.




Am Morgen ist es wieder schön und wir bummeln in Richtung historische Innenstadt.

Otranto hat eine sehr gut erhaltene und beeindruckende Stadtmauer, die als Verteidigungssystem gegen Angriffe vom Meer diente. Sie wurden nach der türkischen Invasion von 1480 errichtet. Entlang der Mauer sind etliche Türme. Die Mauer umringt die Altstadt.



Hier ist auch das Castelo Aragonese, eine Festungsanlage aus dem 10. Jahrhundert.




Verwinkelte, Gässchen führen uns durch die Altstadt hindurch zur Kathedrale. Die Basilika Santa Maria di Annunziata wurde bereits 1088 auf den Fundamenten eines früheren Tempels erbaut.




Vor allem das Innere der Kirche ist sehr beeindruckend und macht die Kathedrale für uns zu einer, der schönsten, die wir hier im Salento gesehen haben.

Eine Besonderheit ist zum einen die goldene Holzdecke im maurischen Stil und das berühmte und absolut sagenhafte Bodenmosaik. Es ist eines der größten und auch am besten erhaltenen, mittelalterlichen Bodenmosaike Europas.


Auf dem Mosaik sind etwa 700 einzelne „Geschichten“ miteinander verwoben. Man findet biblische Szenen, griechischen Sagen, Sternzeichen und arabische Fabeln.




Direkt an der Strandpromenade bei der Porta Alfonsina, einem der ehemaligen Verteidigungstürme, genießen wir ein zweites Frühstück mit Sonne und Meerblick.




Wir schlendern am kleinen Stadtstrand weiter bis zum Leuchtturm Punta Palascia, der östlichste Punkt. Bei klarer Sicht kann man die nur 70 km entfernte Küste von Albanien sehen.




Die Reise geht weiter und wir finden für heute mal wieder einen park4night Spot direkt am Strand am Torre Chianca. Gegen Abend setzt Regen ein. Jetzt gibt es noch eine heiße Dusche und Spaghetti.










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2 Kommentare

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Gast
27. Nov. 2025
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Schon wieder so ein schöner Bericht, toll.👍👍. Bitte schreib weiter.

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Ellen
Ellen
03. Dez. 2025
Antwort an

Dankeschön 😍

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