Termoli
- Ellen

- 17. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Nach wunderschönen Tagen in der Region Emiglia Romana sind wir weiter in Richtung Süden entlang der Adria auf der SS16.
Wir machen in einem kleinen Dorf Cologna Spiaggia bei Roseto degli Abruzzi Halt. Unser Stellplatz Aera Sosta Camper Romeo liegt idyllisch in einem Garten mit Oliven- , Orangen- und Zitronenbäumen.
Bei bedeckten Himmel starten wir zu einer Radtour auf dem Radfernweg "Ciclovia Adriatico". Dieser beginnt in Triest und führt bis nach Santa Maria di Leuca ganz im Süden am "Absatz" Apuliens, er hat eine Gesamtlänge von ca. 1300 km. Wir radeln die Strecke nach Giulianova, Tortoreto und Villa Rosa und zurück. Es ist so gut wie nichts los und der Radweg ist hier sehr gut ausgebaut. Oft haben wir einen schönen Blick zum Meer und radeln entlang von Palmen.
Nach 2 Tagen geht die Reise weiter. Um mehr Meer zu sehen, entscheiden wir uns wieder für die Landstraße. Uns war nicht bewusst, dass die Bahnlinie von Norditalien in den Süden nahezu direkt an der Adria verläuft. Immer wieder gibt es Abschnitte, bei denen man als Zugreisender den besten Blick zum Meer hat. Als Urlauber mit dem Camper sucht man nach einer Unterführung der Bahnstrecke, um an den Strand zu gelangen, denn nicht jede Unterführung ist für die Höhe eines Wohnmobils ausreichend.
TERMOLI
Wir erreichen Termoli und finden am Hafen einen ruhigen Stellplatz. Die Sonne scheint und wir laufen los in Richtung Stadt.
Die historische Altstadt, auch Borgo Antico genannt, liegt auf einer Landzunge, die von einer alten Stadtmauer umgeben ist, und mit ihrer Spitze ins Meer ragt.
Am Eingang zur Altstadt befindet sich das Castello Svevo. Die pyramidenförmige Turmburg ließ 1240 Kaiser Friedrich II. erbauen.
Wir bummeln durch die Altstadt und kommen durch die kleinste Gasse "a rejecelle" (vicolo stretto) und weiter zur Kathedrale Santa Maria della Purificazione aus dem 12. Jahrhundert.
Vom Strand um die Stadtmauer herum kommen wir zum bekanntesten Trabucco von Termoli, "Celestino". Entlang der Küste in den Regionen Molise und Abruzzen, findet man etliche dieser Fischerhütten, die auf Pfählen im Meer errichtet wurden.
Danach schlendern wir noch durch die fast menschenleere Fußgängerzone und wundern uns dass bei angenehmen 24 Grad nichts los ist.
Zurück im Hafen bei unserem Camper angelangt, gibt es erstmal eine heiße Dusche, bevor wir uns ein schnelles Pastagericht zubereiten.



























































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